Den fjerde uken

Hei!

Heute fang ich mal garnicht erst mit dem obligatorischen „wie schnell die Zeit vergeht“an, sondern beginne direkt von meiner letzten Woche zu erzählen:

Am Montag ging es für mich an einem weiteren Standpunkt der NTNU, dem Gløshaugen Campus, wo sich insgesamt drei Bibliotheken befinden. Für mich ging es jedoch zuerst nicht direkt in eine der Bibliotheken, sondern in einen Besprechungsraum, wo mir die Marketinginstrumente der Universitätsbibliotheken erklärt wurden. Besonders spannend finde ich dabei, wie sich eine Gruppe, bestehen aus verschiedenen Mitarbeitern der Bibliotheken, gemeinsam um die Social-Media Kanäle, wie Facebook, Instagram und Youtube kümmert, damit auch regelmäßig gepostet wird.                      Nach der Mittagspause ging es für mich in eine weitere Zweigstelle, die Musikbibliothek. Diese befindet sich im Stadtzentrum. Vom Campus Gløshaugen ein 20-minütiger Spaziergang direkt am Nidelva entlang, den ich nach meiner Mittagspause genossen habe. In der Bibliothek angekommen, hat mich die Bibliothekarin herumgeführt und mir die Besonderheiten erklärt. Ich habe schnell gemerkt, dass es hier etwas anders als in den anderen Bibliotheken zugeht, da zum einen der Bestand sehr viel kleiner ist und zum anderen zu 50 % aus Noten besteht. In dem Gebäude, in dem sich die Bibliothek befindet, ist nämlich das Institut für Musik und das Konservatorium, in dem die Musikstudenten ihre praktische Ausbildung bekommen. Also der perfekte Standort für die Bibliothek.

 

IMG_2413Hier einmal das Gebäude, in dem sich die Musikbibliothek im 3.Stock befindet

Am nächsten Tag ging es für mich gleich nocheinmal auf den Gløshaugen Campus, diesmal ans andere Ende, in die Realfagbiblioteket (Bibliothek der Naturwissenschaften).Da dieser Campus sehr groß ist, trennen beide Seiten sogar zwei Busstationen. In der Bibliothek angekommen, wurde ich wieder einmal sehr nett begrüßt (wie hier eigentlich immer) und mir wurden wieder einmal die Besonderheiten dieser Bibliothek vorgestellt. Neben der wirklich sehr modern gestalteten Bibliothek gibt es im Untergeschoss noch ganz besondere Aufenthaltsmöglichkeiten für Studenten. Neben „mingling areas“ mit Sitzsäcken, Gruppenräumen und einer flexiblen Lernzone, in der die Studenten die Sitzmöbel und Tische selbständig umräumen können gib es auch einen „Makerspace“ mit Nähmaschinen, Lötstationen, PC mit 3D Modellier-Software und sogar einen 3D-Drucker. Ich war echt sehr beeindruckt davon und vor allem ist diese Etage für alle Mitarbeiter und Studenten durch ihre NTNU-Ausweise 24/7 kostenlos nutzbar. Leider konnte ich keine Fotos machen, da die Etage wirklich von so vielen, auf unterschiedlichste Weise (sogar zum schlafen in den Sitzsäcken) genutzt wurde.         Aber auch am Dienstag ging es für mich nach dem Mittag in eine weitere Bibliothek. In der Buisness-School Bibliothek bekam ich auch wieder eine Führung.

Trotzdessen, dass ich mich sehr freue soviele verschiedene Bibliotheken kennenlernen zudürfen, haben mich die beiden Tag mit den ganzen Erklärungen schon angestrengt und ich war froh am Mittwoch und den Rest der Woche wieder nach Dragvoll und zu meinen gewohnten Aufgaben zurück zukommen.

Gestern bin ich dann mal wieder ins Stadtzentrum gefahren, da mir gesagt wurde, dass es Samstags einen sehr guten Bauernmarkt gäbe. Ich habe jedoch gleich gemerkt, dass irgendetwas anders ist, es waren so viele Menschen in der Stadt, das war selbst für einen Samstag ungewöhnlich. Schlussendlich bin ich darauf gekommen, dass ein besonderer Schnäppchen-Tag an dem viele Geschäfte in der Innenstadt teilnahmen  war und sogar draußen Stände aufgebaut wurden. Ich setzte meinen Weg jedoch Richtung Olavsstatuen, die auf dem zentralen Marktplatz steht, fort. Der Bauernmarkt war letztlich doch ziemlich klein, wenn man Berliner-Verhältnisse gewöhnt ist. 😀 Jedoch gab es viele lokale Produkte, wie Fisch, Marmeladen und Käse und es hat sich definitiv gelohnt dort vorbei geschaut zu haben.

Mein zweiter Punkt an diesem Tag war das Fahren mit der Trikk (Tram). Ich wollte bis zur Endhaltestelle fahren und mal sehen wo ich ankomme (Ich wusste natürlich schon ungefähr was mich erwartet). Schließlich war ich noch die letzte in der Bahn und als ich ausstieg erst einmal geschockt. Nichts außer Bäumen, einer verlassenen Straße und der Wendeschleife der trikk konnte ich sehen. Nachdem ich aber den ersten Schock überwand und dem Zwang wiederstanden habe direkt wieder in die Bahn zurück einzusteigen, ist mir aufgefallen, dass ich doch nicht so alleine bin und auch der von mir erwartete See nicht weit entfernt ist. Schließlich habe ich einen schönen Spaziergang um den See gemacht und konnte schöne idyllische Fotos machen, die ich hier natürlich nicht vorenthalten möchte:

 

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So das wars dann auf für diese Woche von mir.

Bis bald!

Jasmin

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