Den syvende uken – Polarlichter

Hallo!

diesmal melde ich mich etwas verspätet, um über meine letzte Woche zu berichten und das hat den einfachen Grund, dass ich gestern den ganzen Tag unterwegs war. Für mich ging es mit einer sehr netten Arbeitskollegin nämlich  nach Røros. Røros ist eine alte Bergwerksstadt (oder eher Dorf), welche ungefähr 150 km von Trondheim entfernt ist. Los ging es für mich gestern morgen um 8.30 Uhr, da die Busse hier sonntags erst ab 9 fahren, musste ich mich zu Fuss auf den Weg zum Bahnhof machen, um den Zug Richtung Røros zu bekommen. Glücklicherweise ist der Weg jedoch nicht zu weit und ich kam mit einem kleinen Umwegen (auf Grund eines überschwämmten Fussgängertunnels) rechtzeitig am Bahnhof an. Der Zug fuhr ungefähr 2,5 Stunden, wobei wir durch eine sehr schöne winterliche Landschaft fuhren, die uns schon auf unser Ziel freuen liess.

In Røros angekommen, gingen wir ersteinmal Richtung Stadtzentrum, was eigentlich nur eine Strasse ist, an deren Ende sich die Kirche, das Wahrzeichen von Røros befindet. Leider mussten wir feststellen, dass nahezu alle Geschäfte am Sonntag geschlossen haben. Trotzdem erkundeten wir die Stadt, bis es anfing ziemlioch stark zu schneien. Daraufhin setzten wir uns in ein kleines Café. Die Stadt hat sehr viele kleine hübsche Häuser und auch die Kirche war sehr schön anzusehen, hat aber leider nur in den Sommer-Monaten geöffnet. nachdem wir uns noch ein zweites mal in einem Kaffehus aufgewärmt hatten und es auch schion dunkel war, ging es für uns zurück mit dem Bus, da der Zug schon ausgebucht war.

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Nun aber nocheinmal zurück zu meiner letzten Arbeitswoche… In dieser Woche blieb ich abgesehen von Freitag in Dragvoll. Das war auch mal sehr angenehm. Dabei ging es für mich die ersten Male ganz alleine an die Theke, zumindestens alleine an einen Arbeitsplatz. Ich hatte ein bisschen Angst, da die meisten Fragen doch auf norwegisch kommen und ich diese schon verstehe, aber leider nicht drauf antworten kann. Also muss ich die Leute immer bitten ihre Frage nocheinmal auf Englisch zu wiederholen und ihnen sagen, dass ich auch auf Englisch antworte, was dann auch ohne Probleme funktioniert hat und alle Leute waren sehr nett und verständnisvoll. Also war meine anfängliche Angst völlig unbegründet.

Ausserdem habe ich eine Bücherliste für einen Schaukasten zur Ausstellung über 500 Jahre Reformation erstellt und den Schaukasten dann schliesslich auch mit den Büchern dekoriert. Hier das Ergebnis:

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Am Freitag hatte ich dann noch einen Termin in der Gunnerusbibliotek. Die Gunnerusbibliotek wurde 1768 als Bibliothek der Kongelige Norske Videnskabers Selskab (DKNVS) gegründet und ist die älteste wissenschaftliche Bibliothek Norwegens. Die Bibliothek hat Sammlungen, die bis ins 15. Jahrhundert zurück gehen. Eine davon befindet sich im „Knudtzon“Raum, der sogar für Sendungen im norwegischen Fernsehen benutzt wird:

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Und da das beste bekanntlich zum Schluss kommt: Ja ich hab sie endlich gesehen, die Polarlichter! 😀 Am Dienstag hab ich durh Zufall mitbekommen, dass die Polarlichter am Himmel von Trondheim zusehen sind und da ich von meinen  Zimmer keinen guten Blick habe, bin ich natürlich direkt nach draussen und tatsächlich, ich konnte etwas grünes am Himmel sehen. es war echt unglaublich. Leider nicht so stark, aber ich bin trotzdem sehr glücklich, dass in während meines Aufenthalts hier gesehen zu haben.

Nun neigt sich meine Zeit hier in Trondheim langsam dem Ende zu, aber noch bleiben mir 2 Wochen und ich habe noch einiges vor und was könnt ihr hier in der nächsten Woche lesen 😀

Ha det!

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